1423 Erwerb des Hauses "Zum schwarzen Rüden", wobei der Name des Hauses auf die Krämerzunft übertragen worden ist.
Die damaligen Zunftmeister Hans Wahlwieser und Mathys Ran kauften das Haus zum “schwarzen Rüden“
den Klosterfrauen vom St. Katharinental ab.
Im 18. Jahrhundert gerieten die Zünfte der Krämer und der Kaufleute in einen Wettstreit, wer nun das grössere und prunkvollere Zunftgebäude besässe. Johann Ludwig Peyer, der damalige Zunftmeister, setzte alles daran, aus dem Krämerzunftgebäude einen Palazzo zu
erschaffen. Es wurden die besten Künstler der Region angefordert und er liess eine ganze Gilde von Meistern aus dem Tessin und der angrenzenden Lombardei über den Gotthard kommen, um herrliche Stuckaturen zu entwerfen und zu erstellen. Verschiedene Architekten sowie der Stuckateur Carlo Ghezzi zeichneten die Pläne für den Palazzo. Der Hausbau dauerte 4 Jahre, von 1779 - 1783.
Seit Anfang 1783 wurde der Zunftsaal viele Jahren für klassische Musik benutzt. Er war Mittelpunkt festlicher Konzerte des Musikkollegiums Schaffhausens, wo einst Clara Schuhmann, Johannes Brahms und Joseph Joachim ihr Bestes gaben.
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